Neues Jahr – Neue Vorsätze?

Hast auch Du Dir ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Dann bist Du eine von rund 40%, die laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit mit guten Vorsätzen ins neue Jahrzehnt gestartet ist!

Die Liste der guten Vorsätze ist meist lang und nicht wirklich überraschend: Ganz oben steht wie immer „mehr Sport treiben“. 52% der Befragten haben sich das zum Vorsatz gemacht. Mit 47% dicht gefolgt von einem Vorsatz, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt: „Weniger Zeit in sozialen Medien verbringen“ (Quelle: Statista.de). Der gute Vorsatz, mehr Zeit mit der Familie verbringen zu wollen, das Rauchen aufzuhören, sich gesünder zu ernähren oder abzunehmen darf natürlich auch nicht fehlen!

Aber warum machen wir das eigentlich?

Haben wir nicht auch ohne diese neuen Vorsätze schon genügend Druck?

Ja, das haben wir. Aber es liegt auch in unserer Natur, uns stetig verbessern zu wollen. Was ist da nicht schöner als ein neuer, guter Vorsatz, um wiedermal ein kleines bisschen besser zu werden? Unser Drang zum Perfektionismus kommt eben doch immer wieder durch.

Um so wichtiger ist es dann aber auch, dass wir es schaffen, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen, so dass das Ganze auch ein positives Erlebnis für uns wird. Denn…

„Es ist nicht genug, zu wollen
– man muss es auch tun“

Goethe

Zumindest am Silvesterabend sind wir uns ganz sicher: Dieses Mal besiegen wir ihn, den inneren Schweinehund! Wir Menschen glauben eben daran, dass das Unmögliche möglich ist. Und an Silvester kommt vielleicht auch ein bisschen Aberglaube hinzu.

Also mal Hand auf‘s Herz:

Wie viele Deiner guten Vorsätze
hast Du wirklich langfristig in die Tat umsetzen können?

Leider ist es tatsächlich so, dass fast 80% der Befragten in der Forsa-Studie ihre guten Vorsätze nicht langfristig halten können. Schon innerhalb der ersten Woche haben 15% der Befragten bereits mit ihren Vorsätzen gebrochen. Nach einem Monat sind es schon 39% (Quelle: Statista.de).

Woran liegt das nur? Am Silvesterabend waren wir uns doch so sicher, dass es dieses Mal klappen wird! Der Wille ist also da, nur wieso gewinnt er denn schon wieder, der innere Schweinehund?

Nun ja. Eigentlich ist es ganz einfach:

Wir haben mit dem inneren Schweinehund nur eine wage Vereinbarung getroffen,
aber kein konkretes Ziel vereinbart!

Und niedergeschrieben haben wir es meist auch nicht.

Im Business machst Du es doch eigentlich auch, oder? Du verhandelst mit Deinem Vertragspartner ganz konkret eine Dienstleistung oder einen Preis. Und dann schreibst Du das ganze nieder in einem Vertrag und lässt es Dir unterschreiben. Somit wissen alle Beteiligten, dass es verbindlich ist. Es besteht gar kein Zweifel an der Umsetzung.

Nichts anderes ist es mit den guten Vorsätzen auch: Schreibe sie auf!

Mach einen Vertrag mit Dir selbst!

Du möchtest mehr Zeit mit Deinen Kindern verbringen? Ein schöner Vorsatz! Er ist aber nicht konkret genug. Mache Dir genaue Gedanken dazu: Wie kannst Du das umsetzen? Wann möchtest Du mehr Zeit mit Ihnen verbringen? Jeden Tag? Ist das realistisch? Oder vielleicht am Wochenende, noch besser, konkret am Samstag, da wirst Du Dir ausschließlich Zeit für Deine Kinder nehmen. Alles andere bleibt dann aber auch liegen. Und wenn das klappt, nehme Dir einen weiteren Wochentag dazu. Ich versuche zum Beispiel immer mittwochs und freitags pünktlich nach Hause zu kommen. Daran versuche ich so gut es geht festzuhalten.

Probiere es einfach mal aus. Uns Business-Mamas liegt es eigentlich im Blut, verbindliche Vereinbarungen zu schließen.

Warum dann nicht auch mal mit uns selbst?

Schreibe mir gerne in den Kommentaren ob es bei Dir geklappt hat! Ich freue mich auf Deine Nachricht!

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